Lautheits-wahrnehmung
Mit revoloud wird Ihre Lautheitswahrnehmung mess- und sichtbar.
Für präzise Hörsysteme und Klarheit bei jeder Anpassung.
Lautheitswahrnehmung präzise messen
Mit der neuen Software revoloud ist es uns erstmals möglich, Ihre individuelle Lautheitswahrnehmung präzise zu erfassen.
 
Bisher konnten Sie Ihre Lautheitswahrnehmung nur beschreiben, etwa indem Sie angaben, dass laute Töne als störend empfunden werden oder leise Sprache schwer verständlich ist. 
 
Dank der Messbarkeit dieser Wahrnehmung können wir als Hörakustiker die Verstärkungseinstellungen Ihrer Hörsysteme noch gezielter anpassen und die Beratung dadurch wesentlich effektiver gestalten. 
 
Ein besonderer Vorteil: Die Ergebnisse werden anhand einer Lautheitskarte anschaulich visualisiert, was das Verständnis für Sie und uns gleichermaßen erleichtert. 
 
Mit revoloud gewährleisten wir, dass Sie eine optimale Hörerfahrung genießen können.
Und so funktioniert revoloud:
  • Präsentation natürlicher Signale: Ihnen werden 60 natürliche Signale über einen Lautsprecher vorgespielt. Dabei kommen 12 verschiedene Signalkategorien zum Einsatz, sodass Sie unterschiedliche Signalarten in variierenden Lautstärken hören.
  • Bewertung der Lautheitswahrnehmung: Jedes Signal bewerten Sie anhand der von Ihnen wahrgenommenen Lautstärke. Die Einschätzung erfolgt auf einer 11-stufigen Skala, die von „nicht gehört“ bis „extrem laut“ reicht.
  • Darstellung der Ergebnisse: Nach Abschluss der Messung werden Ihre Ergebnisse in einer Lautheitskarte visualisiert. Diese stellt Ihre Lautheitswahrnehmung der präsentierten Signale mithilfe unterschiedlicher Farben dar.


So lässt sich erstmals detailliert nachvollziehen, ob Ihre Hörgeräte über alle Tonlagen hinweg optimal auf Ihre Lautheitsempfindung eingestellt sind. Auf dieser Grundlage können wir gezielt Anpassungen vornehmen und gegebenenfalls die Hörgeräteeinstellungen für Sie optimieren.

Lautheitswahrnehmung in der Praxis
Mit revoloud ermitteln wir die Abweichung zu einer normalen Lautheitswahrnehmung.
Verstärkungseinstellungen können individuell überprüft und daraufhin optimiert werden, wie Sie hier anhand von vier Praxisbeispielen erkennen können:
Die erste Lautheitskarte zeigt viele grüne Felder. Das bedeutet, dass die Lautheitswahrnehmung für natürliche Signale durch die Verstärkung der Hörsysteme normalisiert werden konnte. Ein sichtbarer Beweis für eine gute Hörgeräte-Anpassung. Ein hellblaue Feld zeigt an, dass die Signale in dem mittleren Frequenzbereich bei lauten Eingangspegeln „etwas leiser“ wahrgenommen werden, es besteht jedoch noch kein Handlungsbedarf.
Die zweiten Lautheitskarte zeigt ebenfalls viele grüne Felder. Zusätzlich mehrere hellblaue Felder, bei den mittleren Eingangspegeln (G65) im breitbandigen Bereich und insbesondere bei niedrigen Eingangspegeln (G50). Diese hellblauen Felder zeigen, dass die Signale „etwas leiser“ als normal wahrgenommen werden. Hier besteht also Handlungsbedarf – die Hörsystemeinstellung sollte verändert werden. Hierfür wird die Verstärkung für mittlere Eingangspegel (G65) in den tiefen Frequenzbereichen erhöht. Die leisen Eingangspegel (G50) werden bei den tief- und mittelfrequenten Signalen angehoben, um eine Normalisierung der Lautheitswahrnehmung zu erreichen. Die Verstärkung für laute Eingangspegel (G80) bleibt unverändert.
Die dritte Lautheitskarte zeigt hellblaue Felder („etwas leiser“ als normal) aber auch einige rote Felder („extrem laut“ und „viel lauter“ als normal). In Fällen wie diesem besteht unbedingt Handlungsbedarf. Hierbei wird die Verstärkung für laute Eingangspegel (G80) bei den tiefen (200-920 Hz) und hohen (2,3 – 6,4 kHz) Frequenzen deutlich reduziert. Bei den mittleren Eingangspegeln (G65) werden die breitbandigen Signale „viel lauter“ wahrgenommen und werden daher ebenfalls reduziert. Bei den leisen Eingangspegel (G50) im Bereich 200 bis 2,3 kHz ist wiederum eine Erhöhung der Verstärkung notwendig, um die Lautheitswahrnehmung zu normalisieren.
Die vierte Lautheitskarte zeigt bei den lauten (G80) und mittleren (G65) Eingangspegeln überwiegend grüne Felder. Somit ist keine Veränderungen der Verstärkungseinstellung in diesen Bereichen nötig. Bei den leisen (G50) Eingangspegeln zeigen mehrere blaue Felder jedoch eine Unterverstärkung in den jeweiligen Frequenzbereichen an. Dies hat zur Folge, dass die leisen Sprachanteile nicht ausreichend verstärkt werden, was sich negativ auf das Sprachverstehen des Kunden oder der Kundin auswirkt. Hier wird die Verstärkung bei den leisen (G50) Eingangspegeln für die tiefen, mittleren und hohen Frequenzbereiche angehoben.
Wann dürfen wir Sie persönlich bei uns willkommen heißen?

Ihr gutes Hören nehmen wir sehr persönlich. Ob Hörtest, ausführliches Erstgespräch, individuelle Fragen oder präzise Feinanpassungen – bei unseren erfahrenen Hörakustikern sind Sie in besten Händen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine persönliche Beratung in unserem Fachgeschäft. Wir freuen uns darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen!

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